Konsumsucht, auch bekannt als Kaufsucht oder Oniomanie, ist eine psychische Störung, bei der eine Person zwanghaft und unkontrolliert Waren kauft, um negative Gefühle zu verdrängen oder sich kurzzeitig besser zu fühlen. Anzeichen sind unter anderem ein Kontrollverlust beim Einkaufen, ständige Gedanken an Käufe, soziale Isolation und die Anhäufung von Schulden.
Was ist Konsumsucht?
Zwangshaftes Verhalten:
Die Betroffenen fühlen einen starken Drang, zu kaufen, und können diesem nicht widerstehen, selbst wenn sie es eigentlich nicht wollen oder es sich nicht leisten können.
Psychische Komponente:
Kaufanfälle werden oft durchgeführt, um Anspannung, Ärger oder Unzufriedenheit abzubauen. Nach dem Kauf folgt eine kurzzeitige Erleichterung oder ein Gefühl von Glück, das aber nicht lange anhält.
Typische Warnsignale einer Konsumsucht
Kontrollverlust:
Man kauft mehr, als man eigentlich wollte oder brauchte.
Gedankenkreisen:
Die Gedanken drehen sich hauptsächlich um Einkaufen und Konsum, was andere Lebensbereiche wie Arbeit oder Beziehungen beeinträchtigt.
Geheimhaltung und Scham:
Betroffene versuchen oft, ihr Kaufverhalten vor anderen zu verbergen und schämen sich dafür.
Negative Folgen:
Es entstehen finanzielle Probleme wie Schulden, soziale Isolation, schlechtere Leistungen im Beruf oder eine stärkere Aggressivität und Depressivität, wenn der Konsum nicht möglich ist.
Wann man professionelle Hilfe suchen sollte
Wenn mehrere dieser Anzeichen über mehrere Wochen hinweg auftreten, könnte eine Suchtentwicklung vorliegen.
Was kannst du tun bei Verdacht auf Konsumsucht?
Beratungsangebote:
Es gibt spezielle Beratungsstellen für Menschen, die von Kaufsucht betroffen sind, sowie Unterstützung für Angehörige.
Professionelle Therapie:
Es gibt verschiedene Behandlungsansätze, die individuell auf die Betroffenen zugeschnitten sind.