Elterngeld – Hilfe für dich nach der Geburt deines Kindes
Wenn du ein Kind bekommst und deshalb weniger oder gar nicht arbeitest, kannst du Elterngeld bekommen.
Das Elterngeld ist eine finanzielle Unterstützung vom Staat, damit du dich in Ruhe um dein Kind kümmern kannst.
Wer bekommt Elterngeld?
Du bekommst Elterngeld, wenn:
- du dein Kind selbst betreust
- du weniger als 32 Stunden pro Woche arbeitest
- du in Deutschland wohnst
- du mit deinem Kind in einem Haushalt lebst
- du weniger Einkommen hast als vor der Geburt
Auch Selbstständige, Auszubildende oder Studierende können Elterngeld bekommen.
Wie viel Geld bekommst du?
Du bekommst zwischen 300 und 1.800 Euro pro Monat.
Die Höhe hängt davon ab, wie viel Geld du vor der Geburt verdient hast.
Es gibt drei Varianten:
- Basiselterngeld: bis zu 12 Monate, wenn du allein erziehst – oder 14 Monate, wenn ihr euch die Zeit als Eltern teilt
- ElterngeldPlus: du bekommst weniger Geld pro Monat, aber dafür länger
- Partnerschaftsbonus: extra Monate, wenn beide Eltern gleichzeitig Teilzeit arbeiten
Wie stellst du den Antrag?
Du musst das Elterngeld bei der Elterngeldstelle beantragen.
Das geht online oder mit einem Papierformular.
Du brauchst:
- die Geburtsurkunde deines Kindes
- deinen Steuerbescheid
- deine Gehaltsnachweise
- deine Bankverbindung
Seit 2025 kannst du die Geburtsurkunde auch digital übermitteln, wenn du beim Standesamt zustimmst.
Was ist neu ab 2025?
- Die Einkommensgrenze wurde gesenkt: Du bekommst Elterngeld nur, wenn dein zu versteuerndes Einkommen unter 175.000 Euro liegt
- Beide Eltern dürfen das Basiselterngeld nur noch einen Monat gleichzeitig beziehen – außer bei besonderen Fällen wie Frühchen oder Zwillingen
Fazit
Elterngeld hilft dir, nach der Geburt deines Kindes finanziell abgesichert zu sein.
Du kannst dich in Ruhe um dein Kind kümmern und musst dir weniger Sorgen ums Geld machen.
Wenn du Fragen hast, hilft dir die Elterngeldstelle oder eine Beratungsstelle gern weiter.